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Elektrische Schnellzuglokomotive der SSW/Borsig, 1927
E 18 01
Mitte der zwanziger Jahre war die Ausführung elektrischer Schnellzulokomotiven immer noch unklar. Es gab gute Ergebnisse mit  der E 21 und durchwachsene Erkenntnisse mit der E 21.5, aber man suchte noch nach Möglichkeiten, den kostengünstigen Tatzlagerantrieb, welcher sich bei Straßenbahnen wie auch der E 92.7 und E 95 bewährte, im Schnellzugdienst einzusetzen. Diese Versuche gingen bis Mitte der 30er Jahre und endeten mit der E 05.
Zu diesem Behufe nun ließ man bei Siemens zwei Schnellzuglokomotiven mit vierachsigem Triebwerk bauen. Die Steifrahmenlok E 16 101 und die ähnlich der der späteren E 44 mit zwei Drehgestellen konstruierte E 18 01. Hier waren Triebwerk und Vorläufer in einem Rahmen zusammengefaßt.
Es zeigte sich aber, daß der Tazantrieb zu Gleisschäden führte, zudem lief die E 18 01 im Bogen besser, neigte aber in der Geraden zu Schwingungen. Die E 16 101 lief in der Geraden gut, quälte sich aber im Bogen.
Beide Maschinen wurden in Schlesien getestet, waren aber sont nur in Mitteldeutschland eingesetzt. Nach der Rückkehr als Reparationslok wurde sie schließlich 1961 ausgemustert.



A


Die E 18 01 gab es als E 15 01 von Westmodel, wie auch die E 16 101. Die Entwicklung dürfte aus den 80ern sein, ursprünglich war die Lok für Märklinfahrwerke der E 10/E 40 konstruiert. Daraus folgt eine zu große Breite des Lokkastens und manch andere Maßabweichung.
Ich bekam ein Ätzblech der Lok und bin nun dabei, die Maschine bis Cloppenburg 2027 fertigzustellen.
Quellen:
Bäzold/Fiebig, Archiv Elektrischer Lokomotiven, Transpress, 1. Auflage 1966,
Bäzold/Fiebig, Ellok-Archiv, Transpress, 3. Auflage
 
Elektrische Schnellzuglokomotive der AEG, 1928