E 95 03
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| Speziell
für die schweren
Kohlezüge bestellte
die Deutsche Reichsbahn 1924 eine schwere Güterzuglokomotive.
Diese
sollte auf der für die Elektrifizierung vorgesehenen Strecke
Breslau
- Liegnitz - Arnsdorf die Kohle in Richtung Berlin befördern. Vom
Umbau der Strecke wurde abgesehen, da die damalige Reichsregierung die
Strecke Berlin - München bevorzugte. Die sechs Loks kamen deshalb
auf den Riesengebirgsstrecken zum Einsatz. Dort förderten sie u.a.
auch schwere Personenzüge, wofür die Geschwindigkeit auf 65
km/h
erhöht wurde. Diese schwerste und bis dahin teuerste
Elektrolokomotive
blieb bis zum Kriegende beim BW Hirschberg. |
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erster Zustand
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Erster Zustand
Die
E 95 wurde als Bausatz von Günther
(die Formen kamen dann bei Kastner) bis 2001
angeboten. In der fotografierten Form lief die Lok etwa 11 Jahre.
Der Bausatz erfuhr leichte Veränderungen, so wurde die
Stromabnahme
verbessert, ein Decoder eingebaut und die Laternen erhielten
Miniaturglühlampen.
Seit einiger Zeit befindet sich auch ein (in der linken Lokhälfte
hinter
dem Fenster sichtbares) zusätzliches Balastgewicht, welches die
Probleme
auf meiner (inzwischen abgerissenen) Steilrampe Geschichte werden
ließ.
Das Fahrverhalten ist
vorbildlich, die
Geschwindigkeit
entspricht exakt der des Vorbilds. Weil der Hersteller auch ein
Wechselstromfahrwerk
produzierte, sind die Spurkränze und Laufflächen leider
unnötig
groß.
Weil mir damals das richtige
Wissen um
die vorbildgetreue
Lackierung fehlte, orientierte ich mich am Farbton der
handelsüblichen
Modelle (RAL 7031).
Zweiter
Zustand
Im Rahmen einer Wartung wurde
das Fahrwerk schwarz lackiert,
ebenso verloren die Puffer endlich die roten Hülsen. Über
eine
Lackierung in RAL 7018 denke ich noch nach.
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aktueller Zustand vor dem Neuaufbau
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Nachdem weitgehenden Umbau
der Gleisanlage entfällt die Notwendigkeit der hohen
Spurkränze, so daß nach und nach die Räder abgedreht
werden, bei der E 95 03 habe ich für Versuche eine Hälfte der
Lok bereits umgebaut.
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E 95 03, rechts bereits abgedrehte Räder
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E 95 01
Anfang
2003 bekam ich eine weitere E
95, der Vorbesitzer
hatte den Bausatz schon montiert und anschließend das Fahrzeug
mit
einem Tuschpinsel in braun und grün gestrichen.
Die Lok wurde zerlegt,
von allem
Kunststoff befreit und
dann über mehrere Wochen in Aceton gelegt. Dabei löste sich
die
Farbe und auch der Klebstoff aus, was mich überaus glücklich
machte. Nach dem Abbeizen der alten Farbe stellte sich heraus,
daß
der Vorbesitzer fast ausschließlich schief geklebt hatte und
Spalten
von 1 mm zwischen den einzelnen Teilen gelassen hatte. Auch waren die
Gußteile
nicht verputzt worden.
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bis auf die Räder fertiges
Modell der E 95 01
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Die
Lok wurde neu
montiert, dabei wurden gleich fertigungstechnische Fehler beseitigt,
eine Beleuchtung installiert und diesmal der Lokkasten blaugrau
lackiert. Im Vergleich zur hellgrauen Version gewinnt die E 95 01
deutlich.
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Quellen:
Bäzold/Fiebig, Archiv Elektrischer Lokomotiven, Transpress, 1.
Auflage 1966,
Bäzold/Fiebig, Ellok-Archiv, Transpress, 3. Auflage
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