Aus den Pleiten der ersten
Großanlage hatte ich gelernt, deshalb bemühte ich mich um
Originalpläne aus Büchern oder Archiven. Das Internet
erleichtert diese Suche doch erheblich, vor allem wenn man
Gleichgesinnte findet.
Selbstverständlich sind bei den häuslichen
Platzverhältnissen vorbildgerechte Umsetzungen nicht möglich.
Bei geringen Kompromissen versuchte ich den Gleisplan des Vorbilds
umzusetzen und nur gering anzupassen, bei anderen Verhältnissen
wurde nur versucht, etwas typisches zu gestalten.
Da die neue Anlage auch als Spielanlage dienen soll, bedurfte es etwas
umfangreicherer Gleisanlagen und Rangiermöglichkeiten. Die drei
bzw. vier Betriebsstellen der alten Anlagen hatten sich durchaus
bewährt, so daß das Grundkonzept erhalten blieb:
"Großer Durchgangsbahnhof, kleiner Durchgangsbahnhof, Personen-
und Güterbahnhof."
Der große Durchgangsbahnhof, Hirschberg, wurde wie 4/6tel
der Anlage abgerissen und länger mit größeren Radien
geplant. Jannowitz als der kleinste Bf. wurde mit drei statt mit vier
Gleisen neu errichtet und Breslau ersetzt durch Fellhammer. Auch hier
plante ich nur große Radien, schlanke Weichen und elegante
Bögen.
Die ursprüngliche Idee, den Pbf Fellhammer vorbildgetreu
nachzubauen, erwies sich in der Praxis als unmöglich. Ebenso
mußte ich die südliche Einfahrt ausdünnen, auf die
Kurve nach Gottesberg verzichten und die Weichenverbindung beider
Strecken etwas vereinfachen.
Generell erfolgte die Planung eher im Kopf als auf dem Papier, wodurch
es einige Abweichungen gab.
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