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Der Anlagenbau

 
1.1.2. Die Planung
Aus den Pleiten der ersten Großanlage hatte ich gelernt, deshalb bemühte ich mich um Originalpläne aus Büchern oder Archiven. Das Internet erleichtert diese Suche doch erheblich, vor allem wenn man Gleichgesinnte findet.
Selbstverständlich sind bei den häuslichen Platzverhältnissen vorbildgerechte Umsetzungen nicht möglich. Bei geringen Kompromissen versuchte ich den Gleisplan des Vorbilds umzusetzen und nur gering anzupassen, bei anderen Verhältnissen wurde nur versucht, etwas typisches zu gestalten.

Da die neue Anlage auch als Spielanlage dienen soll, bedurfte es etwas umfangreicherer Gleisanlagen und Rangiermöglichkeiten. Die drei bzw. vier Betriebsstellen der alten Anlagen hatten sich durchaus bewährt, so daß das Grundkonzept erhalten blieb:
"Großer Durchgangsbahnhof, kleiner Durchgangsbahnhof, Personen- und Güterbahnhof."
Der große Durchgangsbahnhof, Hirschberg, wurde wie 4/6tel der Anlage abgerissen und länger mit größeren Radien geplant. Jannowitz als der kleinste Bf. wurde mit drei statt mit vier Gleisen neu errichtet und Breslau ersetzt durch Fellhammer. Auch hier plante ich nur große Radien, schlanke Weichen und elegante Bögen.
Die ursprüngliche Idee, den Pbf Fellhammer vorbildgetreu nachzubauen, erwies sich in der Praxis als unmöglich. Ebenso mußte ich die südliche Einfahrt ausdünnen, auf die Kurve nach Gottesberg verzichten und die Weichenverbindung beider Strecken etwas vereinfachen.
Generell erfolgte die Planung eher im Kopf als auf dem Papier, wodurch es einige Abweichungen gab.

1.2. Der Anlagenbau
Der Unterbau der Anlage besteht aus Kanthölzern, die direkt am Dachstuhl befestigt sind. Größere Anlagenteile habe zusätzliche Beine. Als eigentliche Anlagenplatte bzw die Trassenbretter benutzte ich 8 bis 10 mm Sperrholz.
Im Bahnhof und auf der freien Strecke wurde die Fläche mit 2mm Kork beklebt, die Strecke erhielt zusätzlich nocheine 2 mm Kokunterlage um das Schotterbett besser gestalten zu können.
Für die Stromversorgung gibt es eine Reihe Transformatoren. Bei der neuen Anlage habe ich versucht, den Bedarf an unterschiedlichsten Spannungen zu senken. Jeder Bahnhof hat nach Möglichkeit eine eigene Zubehörstromversorgung, Schaltleitungen der Signale werden nach Möglichkeit durch ein Relais getrennt. Das erleichtert die Fehlersuche erheblich.
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