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Offene Güterwagen
- Om -
5.1.3.1 Offener 20 t Wagen der Austauschbauart, 1924 - 1941
Diese offenen Güterwagen lösten in den Zwanzigern den O Halle und Om Breslau/ Essen als Standardwagen ab. Von den Abmessungen entsprachen sie ungefähr den  Wagen der Verbandsbauart Om. Auffälliges Unterscheidungsmerkmal ist das unter den Türen befindliche Sprengwerk.
Die Beschaffung endete erst mit Erscheinen der Kriegsbauarten, die einen größeren Achstand und ein höheres "Ladegewicht" aufwiesen.
Om Essen des VEB Piko

Als "Essen" beschrifteter Om, richtig wäre "Königsberg", 
da "Essen" und "Breslau" nur ohne Bremserstand gebaut wurden
Zwei Modelle stammen aus der alten Pikoproduktion, in der Form wurden die Wagen seit etwa 1959 produziert. Beim unteren Wagen wurde die Bremsanlage entfernt, beide Fahrzeuge erhielten teilweise die Beschriftung von Gaßner. Damit die abweichenden Epoche III Anschriften nicht so auffallen, wurden beide Wagen stark verschmutzt.
Maßstabsgetreue Fahrzeuge ohne Kurzkupplungen und bei Lieferung mit gegossenen und daher unrunden Rädern. Radsätze von Luck optimieren das Fahrverhalten, in Verbindung mit den metallenen Achslagern ist ein sehr widerstandsarmer Lauf zu erreichen.

Om Essen, gealtert und mit Ausbesserungflecken
Om Königsberg/ Breslau von Roco

Om Königsberg als "genieteter" Wagen der Austauschbauart
Der Om von Roco bedeutete beim Erscheinen 1967 den Einstieg in die H0-Welt. Vergleicht man die Roco-Modelle hinsichtlich der Wagenkästen mit den Om von Piko, glaubt man eine Kopie in den Händen zu halten.
Größere Unterschiede weisen nur die Bremserhäuser auf, ebenfalls sind die Fahrwerke der Roco-Wagen komplett anders, so liegen hier die Bremsbacken nicht in Radebene.

Om Breslau mit Schlußmagneten und unbrauchbarem Bremserhaus,
Bremssohlen nict in Radebene, zweifelhafter Gattungsbezirk.
Leicht gealtert.
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