Startseite >> Anlagenbeschreibung >> Jannowitz aktuell



1.4.3. Jannowitz (aktueller Zustand ab 2010)

Die seit 2010 entstehende Interpretation des Bahnhofes Jannowitz II unterscheidet sich wesentlich von den Vorgängern an dieser Stelle (Greifensteine, Wittgendorf, Jannowitz I). Die früheren Anlagen boten eine Vielzahl von Betriebsmöglichkeiten bei teils völlig vernachlässigtem Vorbildbezug, die neue Anlage und damit auch Jannowitz soll weitgehend dem Vorbild nachempfunden sein. Einschränkungen gibt es naturgemäß durch den Platzmangel, fehlende Informationen aus der zweiten Hälfte der 20er Jahre und natürlich die Unmöglichkeit, bei jeder Frage die Artefakte vor Ort betrachten zu können.
Bei Neubau wollte ich alle Fehler vermeiden, die ich bislang gemacht hatte und sämtliche Lehren umsetzen. mehr habe ich dazu hier geschrieben.

Das Vorbild liegt in Schlesien, an den Koordinaten (Google Maps z.B.) 50.878687,15.918993. Jannowitz (Riesengebirge,) liegt  12 Kilometer östlich von Hirschberg und war (und ist) eher unbedeutend. Der Bahnhof verfügt über drei Durchgangsgleise, ein beidseitig angeschlossenes Ladegleis und drei Stumpfgleise. Eine Feldbahn stellte die Verbindung zur örtlichen Papierfabrik her.



Nützliche externe Links zum Vorbild:


Jannowitz gestern & heute
Das polnische Jannowitz
Polnisches Katasteramt
(Suchbegriff "Janowice Wielkie")
Das Eigentümer-Verzeichnis von 1946/
Übersicht über die Gewerbe im Ort






Im zweiten externen Link findet man eine aktuelle Darstellung des Bahnhofes, welche mich anregte, meine Modellumsetzung zu konkretisieren und in ähnlicher Fom aufzubereiten. Es gibt Abweichungen im Gleisplan (keine DKW, keine Doppelweiche) und in der umgebenden Lanschaft (Bober nach der Gleisverbindung, Bahnübergang näher am Bahnhof, Rohrlacher Tunnel gleich dahinter als Zugang zum Schattenbahnhof).






Zustand Juni 2010


Links:
Ein Überblick über drei der Bahnhofsmodule, welche im Hobbyraum aufgestellt werden. Sie sind je 166 cm lang und 54 cm tief. Fast 5 Meter nur für einen Bahnhof klingt unglaublich viel, auf Fremotreffen soll die länge dann fast 12 Meter betragen.
Im Hintergrund die vorgesehene Wolkentapete, rechts fehlt noch die Hintergrundkulisse als Abschluß zur Wand.

Rechts:
Versuchsweise sind schon die ersten Gleise ausgelegt. Die erste sichtbare Weiche ersetzt die DKW. Als Weichen habe ich 7,5°-Weichen von Günter Wellter verwendet, deren Abzweigwinkel rund 2000 mm beträgt. Das Schwellenband ist von Tillig (Pilz Elite), das Schienenprofil ist von Peco miteiner höhe von 1,9 mm (Code 75). Gern hätte ich die beim Vorbild verbaute DKW benutzt und 1,5 mm hohe Profile verwendet, aber das wäre auf Fremotreffen im Falle der DKWder Betriebssicherheit abträglich bzw. so niedriges Schienenprofil verlangt dann zwingen RP 25. Auf Code 75 im alten Schwellenband von 1992 laufen moderne NEM-Spurkränze mit 1,2 mm noch.





Links:
Ein Blick auf den Bahnhof während des Baues. Im Vordergrund die Weiche des Ladegleises.

Rechts:
Detailaufnahme einer Weiche mit den erkennbaren Änderungen an den Zungen gegenüber den Elite-Weichen.




Links:
Die Gleise sind fest verlegt, die Weichen angeschlossen, jedes Schienenstückchen ist mit einem eigenen elektrischen Anschluß versehen. Erfahrungen zeigen, daß die Schienenverbinden auf Dauer keinen sicheren Kontakt gewährleisten, Lötstellen als Verbindung der Schienen ohne Fußlaschen brechen. Da ich Schienenverbinden äußert unatraktiv finden, habe ich völlig darauf verzichtet. Der Anschluß der Drähte erfolgt recht vorbildnah. Der Schienensteg ist durchbohrt, ein Draht in das Loch eingelötet.

Rechts:
Blick von unten auf einen Modulkasten. Die Kabel sind aus Gründen der Sicherheit zusammengefaßt und in Kanäle verlegt.




Links:
Die Gleise liegen, die erste Lackierung der Gleise ist erfolgt.

Rechts:
Auf dem ersten Modul ensteht der Inselbahnsteig, teilweise sind die Gleise geschottert und die Lücken mit Dreck zugeschmissen. Links entsteht die Gleiswaage aus Polystyrol.





Links:
Versuchsweise durfte der erste Zug vom Schattenbahnhof  auf Gleis 4 einfahren. Eine Lok mit 27 Wagen läßt noch die Weiche zum Ladegleis frei. Der Hausbahnsteig hat schon seine Kanten bekommen, die Signale sind nur versuchsweise eingesteckt und die Laderampe im Vordergrund wird wieder abgerissen.

Rechts:
Die Gleiswaage in Jannowitz. Heute recht verwahrlost und mit Blechabdeckung. Ein Bild aus preußischen Zeiten zeigt eine größere Holzabdeckung.





Zustand Oktober 2010

Links:
Nach langem Zögern ist endlich die Wolkentapete angeklebt. Vorher mußte noch bis in 20 cm über das Modul eine senkrechte Blende angebracht werden. Das war nicht so ganz einfach, weil der Dachstuhl fürchterlich schief ist. Man kann am Übergang vom zweiten zum dritten Modul erkennen, daß teilweise große Abstände zur Blende entstehen.

Rechts:
 Am Übergang vom Berg zum Dorf habe ich ein Gehöft aufgestellt. Beim Vorbild ist dort ein Hang und die Straße führt parallel zur Bahn. Das konnte ich nicht ordentlich umsetzen, so ich den Übergang auf der festen Anlage über ein Halbrelief realisiert habe.






Links:
Direkt gegenüber dem Bahnübergang liegt eine große Scheune. Sie entstand aus Polystyrol, das Mauerwerk gibt es bei Modulor und es hat Läufer und Binder.

Rechts:
Das Gehöft ein paar Bastelstunden früher von der Seite, sehr schön zu sehen, wie schmal das alles sein mußte, um noch eine vernünftig breite Straße unterzukriegen, die den Bahnübergang rechtfertigt.




Links:
Das Stellwerk im Zustand von 2010. Auch wenn es anders aussieht, die Straße läuft so weit hinter dem Stellwerk, dahinter die dichten Bäume gefolgt von einigen Gebäuden, das war zuhause nicht umsetzbar.
Trotz einer um zwei Straßenbreiten zum Stellwerk verrückten Straße habe ich hinten nur rund 2 cm. Zuwenig, um den dichtne Bewuchs glaubhaft umzusetzen. Da ich den Bahnübergang zweimal bauen muß, einmal auf einem Modul, einmal fest, habe ich auf dem Modul noch die Möglichkeit, die Straße  vorbildgerecht zu verlegen.
Den Fußgängertunnel werde ich nicht umsetzen, da ich sein Baujahr nicht kenne und auf meinen alten Plänen keiner zu erkennen ist.

Rechts:
Das ganze Gehöft, das Wohnhaus steht nur lose. Es ist auf dem FreModul, darf aber bei Reisen nicht mit. Das Stellwerk Radeburg dient jetzt nur als Platzhalter.





Links:
Themenwechsel, hinter dem Bahnhof ist gleich die Kulisse, was nicht optimal ist. Wahrscheinlich kann ich das EG ohnehin nicht voll bauen, das muß sich aber nochzeigen, wenn ich meine Maße ausgewertet habe.
Da auf alten Bildern sehr viele Bäume zu sehen sind, welche auch heute noch einen recht dichten Blickschutz zwischen Bahnanlagen und Ortschaft darstellen, habe ich angefangen, direkt an den Himmel Bäume zu pflanzen.

Rechts:
Hier kam mir zugute, daß der Dachstuhl so schief ist. Die Lücken zwischen Modul und Blende habe ich mit Styrodur ausgefüttert, in das die ersten flachgedrückten Bäume gepflanzt wurden.




Links:
Noch ein aktueller Blick auf das Vorbild. Der Bahnsteig geht in Dreck und Bodendecker über, ganz rechts ist einer der großen Bäum erkennbar, die noch in den 30ern eine dichte Reihe bildeten. Dahinter liegen zwei weitere Reihen Bäume, die aber heute arg gelichtet sind. Dahinter die Stra0e und wieder Bäume. In der Ferne Bäume und Berge.

Rechts:
Die Plartzverhältnisse bei mir auf der Anlage. Probeweise habe ich die erste Reihe Bäume aufgestellt, dahinter ist es schon sehr eg, so daß eine zweite oder gar dritte Reihe nicht gestellt werden kann. Gut für die Finanzen, schlecht für die Optik.





Links:
Das Gelände ist mit Gartenerde zugeschmissen. An die "Wand" mit dem Himmel (erste Ebene) habe ich bemalte Pappe als ferne Berge (zweite Ebende) geklebt, als dritte Ebene und nähere Berge habe ich eine Grasmatte benutzt.Darauf habe icheine Reihe Bäume geklebt. So, daß die Module weggezogen werden köönen und die Bäume an der Wand bleiben.

Rechts:
Und so sieht das aus der Normalperspektive aus, fast könnte man glauben, daß die Grasmatte auch dreidimensional ist.





Links:
Die ganze Szene aus der anderen Perspektive.

Rechts:
Wieder zur Probe die Reihe Bäume auf den Bahnsteig gestellt. Wenn jetzt noch jüngere und schlanke Bäume die Lücken in der zweiten Reihe füllen, bin ich zufrieden.



Links:
Ein Blick von oben in Richtung Bahnübergang.

Rechts:
Mal was anderes. Da ich die überaus zuverlässigen Antriebe von Fulgurex unbedingt weiter verwenden wollte, die Art der Ansteuerung aber nur schlecht zu verbergen ist, habe ich an der Ladestraße einen Kasten gebaut, in dem der Stelldraht sicher verborgen ist. Wohin die Weichenlaterne kommt, weiß ich noch nicht.




Links:


Rechts:











 
Startseite >> Anlagenbeschreibung >> Jannowitz aktuell